Covid 19 Testset
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Corona-Tests

Test von Arbeitnehmer*innen oder auch von Kund*innen körpernaher Dienstleistungen gehören zur aktuellen Corona-Strategie. Hier die wichtigsten Informationen.

Beschaffungsmöglichkeit

Corona-Tests für Handwerksbetriebe

Stand: 26.04.2021)

Die Verpflichtung für Betriebe, allen Beschäftigten, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, regelmäßig Corona-Tests anzubieten, könnte dazu führen, dass insbesondere die sogenannten Selbsttests (auch „Laientests“) in nächster Zeit am Markt noch knapper werden. Der Hamburger Drogist Budnikowsky (BUDNI) stellt in ausgewählten Filialen Vorräte an Corona-Tests bereit, die exklusiv an Hamburger Handwerksbetriebe abgegeben werden.

So funktioniert das Angebot: 

  • Sie bestellen Ihre Tests online über das BUDNI-Bestellportal.
  • Die Tests werden in 25er-Packungen zu 91,50 € netto (108,89 € brutto) und auch 5er-Packungen zu 18,35 € netto (21,84 € brutto) abgegeben (Stückpreis pro Test: 3,66 € netto (4,36 € brutto).
  • Sie entscheiden sich bei der Bestellung für eine der 15 im Bestellportal angegebenen Abholfilialen in ganz Hamburg.
  • Sie holen Ihre Tests an einem der im Bestellportal angegebenen festen Abholtage in der von Ihnen gewählten Filiale ab.
  • Für die Warenbereitstellung werden 48 Stunden benötigt. Bitte berücksichtigen Sie das für den nächsten möglichen Abholtag.
  • Mit dem Kauf der Tests wird Ihnen eine Rechnung per Mail zugeschickt. Bitte legen Sie die Rechnung im Markt vor – dies ist erforderlich, um die Tests abzuholen.
  • Entsprechend der Menge auf der Rechnung werden Ihnen die Tests ausgehändigt.




Test-Arten

Diese Möglichkeiten gibt es

(Stand: 26.04.2021)

Das Bundeskabinett hat am 21.04.2021 die Dritte Verordnung zur Änderung der SARS-Covid-2-Arbeitsschutzverordnung beschlossen. Mit ihr ist die bereits bestehende Verpflichtung aller Arbeitgeber zum Angebot von Corona-Tests von einmal auf zweimal wöchentlich erhöht worden. Diese Arbeitsschutzverordnung gilt (zunächst) bis zum 30. Juni 2021.

Arbeitgeber sind demnach verpflichtet, ihren Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich im Homeoffice sind, mindestens zweimal pro Woche einen Coronatest anzubieten. 

Zur Testung gibt es folgende Testmöglichkeiten:

PCR-Test

  • Durchführung nur durch medizinisch geschultes Personal möglich (z. B. in Arztpraxen oder im Testzentrum).
  • Ergebnis wird in einem Labor ermittelt und liegt frühestens nach einigen Stunden, spätestens nach wenigen Tagen vor.
  • Wird laut nationaler Teststrategie empfohlen bei Symptomen, Kontakt zu Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden und vor der Aufnahme in medizinische Einrichtungen.

 Schnelltest

  • Nur durch medizinisch geschultes Personal Durchführung im Testzentrum 
  • Ergebnis nach ca. 25 Minuten

Selbsttest

  • Eigene Durchführen (Test für Laien). 
  • Ergebnis nach ca. 25 Minuten 
  • Diese Tests können frei am Markt gekauft werden (Apotheke, Drogerien, Einzelhandel). 
  • Wichtig ist, dass müssen festgelegte Mindestkriterien erfüllen. Eine Übersicht über die Mindestkriterien und zugelassen Anbieter finden Sie auf der Website Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. 
  • Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage an Selbsttests kann es allerdings sein, dass diese derzeit auf dem „freien Markt“ nicht bzw. nur schwer erhältlich sind.

(Quellen: HWK Hamburg / infektionsschutz.de)

Testzentren

Wer sich in einem Testzentrum testen lassen will, muss sich vorher online über die jeweiligen Webseiten der Anbieter anmelden. Eine Liste der Hamburger Sozialbehörde mit den entsprechenden Internetadressen dazu gibt es hier. Allerdings sind die dort verlinkten Webseiten zum Teil noch nicht aktualisiert. Termine für Schnelltests in einer der Hausarztpraxen können über die Telefonnummer 116 117 oder online vereinbart werden.

Ist das Ergebnis negativ, wird dies laut Sozialbehörde in einem Nachweis festgehalten. Personen, deren Schnelltest ein positives Ergebnis zeigt, sind verpflichtet, unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen und sich bis zur Vorlage des Ergebnisses abzusondern. Ist der PCR-Test auch positiv, wird das Gesundheitsamt durch das Labor informiert.

(Quelle: ndr.de)

Weitere Informationen 

Bundesgesundheitsministerium: Fragen und Antworten zu Schnell- und Selbsttests zum Nachweis von SARS-CoV-2

Informationen bzw. Ansprechpartner zum Coronavirus in Hamburg

Telefon-Hotline der Hamburger Gesundheitsbehörde für Fragen zum Coronavirus:
040 428 284 000

Unter der bekannten Telefonnummer des Hamburg-Service (040 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) können insbesondere Fragen zu den richtigen Ansprechpartnern in der Stadt Hamburg gestellt werden.

Siehe auch unter Hamburg.de

Wer sich in Ansteckungsgebieten aufgehalten hat und an sich Symptome einer Erkrankung feststellt (z.B. Fieber), sollte sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) wenden. Sie erhalten dann einen Hausbesuch, bei dem ein Test auf das Virus durchgeführt wird.

Siehe auch unter Artzruf Hamburg

 



Betriebliche Tests

Testangebotspflicht für Arbeitgeber: Jetzt zweimal wöchentlich!

(Stand 27.04.2021)

Das Bundeskabinett hat am 21.04.2021 die Dritte Verordnung zur Änderung der SARS-Covid-2-Arbeitsschutzverordnung beschlossen. Mit ihr ist die bereits bestehende Verpflichtung aller Arbeitgeber zum Angebot von Corona-Tests von einmal auf zweimal wöchentlich erhöht worden. Diese Arbeitsschutzverordnung gilt (zunächst) bis zum 30. Juni 2021.

Arbeitgeber sind demnach verpflichtet, ihren Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich im Homeoffice sind, mindestens zweimal pro Woche einen Coronatest anzubieten.

Wichtige Praxishinweise:

Angeboten werden können PCR-Tests, Antigen-Schnelltests zur professionellen Anwendung oder sog. Laientests zur Selbstanwendung.

Ob die Testungszeit als Arbeitszeit gilt, sollte in einer Betriebsvereinbarung geregelt werden.

Nachweise über die Testbeschaffung oder Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten müssen vom Arbeitgeber bis zum 30. Juni 2021 aufbewahrt werden. Weitere Dokumentationspflichten sind nicht vorgesehen.

Weitere Informationen zur SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung finden Sie hier

Selbsttest-Angebote

Großhändler, Online-Handelsplattformen, Apotheken und andere Unternehmen bieten Corona-Selbsttest zum Kauf an. Die Industrie- und Handelskammern haben auf einer gemeinsamen Website eine Datenbank-Suche nach solchen Anbietern eigereichtet:  

ihk-ecofinder.de

 Selbsttest-Angebote

Großhändler, Online-Handelsplattformen, Apotheken und andere Unternehmen bieten Corona-Selbsttest zum Kauf an. Die Industrie- und Handelskammern haben auf einer gemeinsamen Website eine Datenbank-Suche nach solchen Anbietern eigereichtet: 

ihk-ecofinder.de

FAQ zu Corona-Tests in Betrieben

(Stand: 18.03.2021)

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerk (ZDH) haben einen gemeinsamen Appell an Unternehmen und Betriebe gerichtet, ihren Beschäftigten regelmäßig Corona-Tests anzubieten.

Zu infektionsschutz-, arbeits- und sozialrechtlichen Aspekten solcher Tests für Beschäftigte haben die vier Spitzenverbände haben unter der Federführung der BDA eine FAQ-Liste insbesondere zu erstellt. Sie wird laufend aktualisiert und ergänzt und kann auf der Website des ZDH eingesehen werde:

zdh.de/testen 

(Quelle: ZDH)

Betriebliche Testbescheinigungen

(Stand: 07.04.2021)

Laut der Hamburger Corona-Schutz-Verordnung dürfen Arbeitgeber*innen ihren Mitarbeiter*innen einen Testnachweis ausstellen, der die Anforderungen der Verordnung (§ 10h Satz 1 Nummer 1) erfüllt und eine Gültigkeit von zwölf Stunden hat. 

Dazu gelten unter anderem folgende Voraussetzungen:

  • Die Arbeitgeber*innen unterbreiten ihren Beschäftigten Angebote für Coronavirus-Testungen nach § 10 d der Verordnung an. 
  • Die Unternehmen beschäftigen mehr als 20 Mitarbeiter*innen, Auszubildende zählen auch dazu.

Weitere Informationen hat die Stadt Hamburg zusammengestellt unter:

hamburg.de/arbeitgeberbescheinigungen-testung

Erklär-Video: Corona-Schnelltests – Worauf Test-Beauftragte Anwender*innen achten sollten

Weitere Links:

 Hamburg.de: Allgemeinverfügungen und Verordnungen 

hamburg.de: Selbstverpflichtungserklärung 

hamburg.de: Informationen zu betrieblichen Testbescheinigungen 

hamburg.de: Bescheinigung über einen NEGATIVEN Eigen- bzw. Schnelltest

hamburg.de: Bescheinigung über einen POSITIVEN Eigen- bzw. Schnelltest

Bundesgesundheitsministerium: Welche Testarten gibt es? 

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: Zugelassene Tests zur Eigenanwendung durch Laien

Download

 Betriebliches Testkonzept

Spitzenverbände rufen Betriebe zu regelmäßigen Tests auf

(Stand: 17.03.2021)

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerk (ZDH) haben einen gemeinsamen Appell an Unternehmen und Betriebe gerichtet, ihren Beschäftigten regelmäßig Corona-Tests anzubieten.

Ein einem Rundschreiben des ZDH vom 16. März heißt es:

Durch eine deutliche Ausweitung der Corona-Testungen können unentdeckte Infektionsfälle identifiziert und somit auch Infektionsketten verstärkt unterbunden werden. Angesichts dessen ist die neue Teststrategie von Bund und Ländern neben der Impfstrategie und den Hygieneregeln ein zentrales Element der aktuellen Corona-Politik in Deutschland. Vermehrte Test sind eine wirksame Brücke, bis allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann.

Dies kann sich auf Selbsttests oder auch – sofern dies möglich ist – auf Schnelltests beziehen:

  • Bei Schnelltests handelt es sich um sogenannte Antigen-Tests (Nachweis von Eiweißketten), die vor Ort („Point of Care“, PoC) erfolgen können. Schnellgetestet werden darf nur durch fachlich geschultes Personal. Zudem sind gesonderte Räumlichkeiten und umfassende Infektionsschutzvorkehrungen für die Tester erforderlich. Diese Tests müssen allerdings nicht im Betrieb selbst durchgeführt werden. Stattdessen kann z. B. auch ein kommunales oder ein gewerbliches Testzentrum beauftragt (Liste der Testzentren in Hamburg) werden. Sofern ein Betrieb selbst vor Ort Schnelltests anbieten möchte, kann er auf die in dieser Liste benannten medizinrechtlich zugelassenen Schnelltests zurückgreifen.
  • Selbsttests sind gleichfalls Antigen-Tests, die jedoch individuell selbst durchgeführt werden können. Anders als bei Schnelltests müssen hierbei keine Proben aus dem tiefen Nasen- oder Rachenraum, sondern können auch solche aus dem vorderen Rachen- oder Nasenraum genommen werden. Auch Spuck-, Lolly- und Gurgellösungen werden aktuell vorbereitet oder sind bereits teilweise zugelassen.

FAQ

Unbeschadet solcher freiwilligen Angebote von Corona-Testungen seitens der Betriebe an ihre Beschäftigten sehen einzelne Landesregelungen für bestimmte Konstellationen Testpflichten vor, in die ggf. auch die Kunden einbezogen werden.

Die vier Spitzenverbände haben unter der Federführung der BDA eine FAQ-Liste insbesondere zu infektionsschutz-, arbeits- und sozialrechtlichen Aspekten solcher Tests für Beschäftigte erstellt. Sie wird laufend aktualisiert und ergänzt und kann auf der Website des ZDH eingesehen werden.

(Quelle: ZDH) 





Betriebliches Testkonzept

(16.03.2021)

In der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverodnung  wird für Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen (also z.B. Friseur- und Kosmetikbetriebe) erbringen, die Erstellung eines betrieblichen Testkonzeptes angeordnet.

Zur Arbeitserleichterung hat die Handwerkskammer Hamburg eine Vorlage für ein Betriebliches Testkonzept zum Download ausgearbeitet.

Das Dokument ist eine praktische Umsetzung dieser Regelung sowie einiger folgender Paragraphen, soweit sie entsprechende Pflichten von Betrieben betreffen. Es enthält auf dem ersten Tabellenblatt grundsätzliche Informationen zum Betrieb sowie zur Umsetzung der gesetzlichen Pflichten.

Das zweite Tabellenblatt (Testlogbuch) setzt die Vorgaben von § 10e zur Dokumentation durchgeführter Tests praktisch um.

Schließlich enthält dieses Dokument auf dem dritten Tabellenblatt eine Verfahrensanweisung zum praktischen Vorgehen im Falle eines positiven Testergebnisses bei einer im Betrieb beschäftigten Person.

Download

 Betriebliches Testkonzept





Corona-Test von Kund*innen

(Stand: 27.04.2021)

Friseur- und Fußpflegedienstleistungen dürfen nur vorgenommen werden, wenn die Kund*innen einen negativen Coronavirus-Testnachweises nach § 10h der Hamburger Corona-Schutzverordnung nachweisen können.

Als Testnachweise nach § 10 h der VO gelten PCR-Tests (höchstens 48 Stunden alt), Schnelltests aus Testzentren (höchstens 12 Stunden alt) oder aber ein anerkannter Selbsttest, der durch die Kund*innen vor Ort von bzw. vor einer qualifizierten Person durchgeführt werden kann.

Eine Übersicht über die verschiedenen Test-Arten finden Sie hier.

Bei qualifizierten Personen handelt es sich um solche, die sich mit der Handhabung eines Selbsttests geschult haben, z.B. durch Lesen des Beipackzettels und Anschauen eines Erklär-Videos. Das können Betriebsinhaber*innen oder ein Mitarbeiter*innen sein. 

Es besteht auch die Möglichkeit, an Coronatest-Schulungen teilzunehmen, die von verschiedenen Institutionen online angeboten werden.

Der Testnachweis ist in Papierform oder elektronisch vorzulegen und im Kundendatenblatt zu erfassen.

Wir empfehlen, den Test von Kund*innen selbst unter Aufsicht und Anleitung vor den Geschäftsräumen vornehmen zu lassen!